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Regeln für Waffenexporte

Donnerstag, 17. September 2020 | Autor:

„Restriktive EU-Kriterien wichtiger als Wirtschaftsinteressen“

Zu den Waffenexport-Jahresberichten der EU-Mitgliedstaaten hat sich das Europäische Parlament am heutigen Mittwoch, 16. September 2020, in einem Initiativbericht positioniert. Joachim Schuster aus dem Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung:

„Verbindliche EU-Kriterien für Waffenexporte sind wichtiger als Wirtschaftsinteressen.  Auch in mehreren anderen wichtigen Punkten des Parlamentsberichts konnten sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten durchsetzen. So ist etwa das Europäische Parlament unserer Forderung für ein europaweites Waffenembargo gegen die von Saudi-Arabien geführte Koalition sowie gegen die Türkei gefolgt. Beides ist wichtig, um die Konflikte in Jemen und im östlichen Mittelmeer möglichst mit friedlichen Mitteln zu lösen.

„Eine konservativ-liberale Mehrheit hat leider Sanktionsmechanismen gegen Staaten verhindert, die die Waffenexport-Kriterien der EU verletzen. Mögliche Sanktionen werden angesichts zunehmender Zusammenarbeit in der Verteidigung und bei der Waffenproduktion immer wichtiger. Denn die Umgehungsmöglichkeiten strikter nationaler Waffenexportregeln und Kontrollen nehmen zu. Der Waffenindustrie dürfen sich keine Möglichkeiten der Rosinenpickerei eröffnen.“

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stimmen – trotz der von Konservativen und Liberalen herausgestimmten Forderung nach Sanktionsmöglichkeiten – dem Bericht zu, um die vielen Fortschritte des Berichts nicht zu verlieren.

MdEP Joachim Schuster auf spdeuropa.de

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Aufnahme von Schutzsuchenden aus Moria: Hilfe leisten – jetzt!

Dienstag, 15. September 2020 | Autor:

Die SPD erhöht den Druck auf die Union im Streit über humanitäre Hilfe nach der Brandkatastrophe im griechischen Lager Moria. Es geht um schnelle Hilfe vor Ort, die Aufnahme von mehr Geflüchteten sowie mehr Einsatz für eine europäische Lösung. „Wir müssen weitaus mehr tun“, sagt Vizekanzler und Kanzlerkandidat Olaf Scholz. „48 Stunden sind, glaube ich, ein ganz guter Maßstab angesichts der drängenden Herausforderungen.“

weiterlesen auf spd.de https://www.spd.de/aktuelles/detail/news/hilfe-leisten-jetzt/14/09/2020/

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Vizekanzler Scholz zu Attacke auf Reichstagsgebäude

Sonntag, 30. August 2020 | Autor:

„Das darf nicht hingenommen werden“

Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat das Vordringen von Demonstrantinnen und Demonstranten mit schwarz-weiß-roten Reichflaggen auf die Treppe des Reichstagsgebäudes scharf verurteilt. „Das darf nicht hingenommen werden, dass solche Symbole aus dunkler Vergangenheit als Flaggen vor dem Reichstag erscheinen“, sagte er am Sonntag. Zugleich dankte er den mutigen Polizistinnen und Polizisten, „die in dieser Situation ihren Ansatz gezeigt und gehandelt haben“.

Eine große Gruppe aggressiver Demonstrantinnen und Demonstranten gegen die staatlichen Corona-Auflagen hatte am Samstagabend Absperrgitter am Reichstagsgebäude in Berlin überwunden. Sie stürmten die Treppe hoch und bauten sich triumphierend vor dem verglasten Besuchereingang auf. Dabei waren auch die von den sogenannten Reichsbürgerinnen und Reichsbürgern verwendeten schwarz-weiß-roten Reichsflaggen zu sehen, aber auch andere Fahnen.

Zuvor hatten nach ersten Schätzungen der Polizei knapp 40 000 Menschen aus ganz Deutschland weitgehend friedlich gegen die Corona-Politik demonstriert. Am Rande kam es allerdings vor allem vor der russischen Botschaft nahe dem Brandenburger Tor zu Angriffen von Reichsbürgerinnen und Reichsbürgern, Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten auf Polizistinnen und Polizisten. Aus einer Menge von 3000 Menschen wurden Steine und Flaschen geworfen.

Quelle: spd.de

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Olaf Scholz: „Es ist Zeit, dass CDU und CSU sich auf der Oppositionsbank regenerieren.“

Donnerstag, 27. August 2020 | Autor:

Kanzlerkandidat Olaf Scholz rechnet sich und der SPD gute Chancen bei der Bundestagswahl aus. „Wir haben mehr als ein Jahr Zeit, die Bürgerinnen und Bürgern von uns und unseren Konzepten zu überzeugen“, sagt er im Interview. Die Union will er in die Opposition schicken.

Das Vorwärts-Interview mit Olaf Scholz gibt es hier: https://www.vorwaerts.de/artikel/olaf-scholz-zeit-cdu-csu-oppositionsbank-regenerieren

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Erfolg im Koalitionsaussschuss

Donnerstag, 27. August 2020 | Autor:

Wir haben gestern wieder viel erreicht im Koalitionsausschuss: für die Beschäftigten, für Kleinunternehmer und Selbständige, für Familien – und für die Bildung, die endlich im 21. Jahrhundert ankommt!

Denn wir verlängern das so wichtige Kurzarbeitergeld mit dem vereinfachten Zugang. Es kann jetzt bis zu 24 Monate in Anspruch genommen werden. Und wir haben durchgesetzt, dass die höheren Zahlungen ab dem 4. und dann noch mal ab 7. Monat erhalten bleiben. Das heißt zum Beispiel für Beschäftigte mit Kindern: bis zu 87 % des bisherigen Nettolohns! Und: Wir verbinden das auch mit Weiterbildung. Denn wir wollen Jobs sichern. Das ist auch wichtig, damit wir gemeinsam nach der Krise stark durchstarten können!

Das gleiche gilt beispielsweise für die vielen Soloselbständigen. Sie können zur Überbrückung vereinfacht die Grundsicherung beantragen – ohne ihr Betriebsvermögen auflösen zu müssen. Künstler zum Beispiel, die jetzt natürlich nicht gezwungen werden sollen, ihre teuren Instrumente zu verkaufen.

Mütter und Väter können länger zu Hause bleiben, wenn ihre Kinder krank werden. Statt 10 gibt es jetzt 15 Kinderkrankentage. Und damit die Schulen endlich im 21. Jahrhundert ankommen, haben wir durchgesetzt, dass alle Lehrer mit Laptops oder Tablets ausgestatten werden. Allein dafür nehmen wir noch mal 500 Millionen Euro in die Hand. Zusätzlich bauen wir eine Bildungs- und Vernetzungsplattform auf und schaffen Kompetenzzentren für digitale Bildung. Eine zeitgemäße Bildung brauchen wir nicht nur in der Corona-Pandemie!

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SPD-Zukunftsdialog – Wirtschaft nach Corona. Bleibt alles anders?

Sonntag, 23. August 2020 | Autor:

Der Zukunftsdialog ging am Mittwoch in die nächste Runde – mit einem spannenden Thema! „Wirtschaft nach Corona. Bleibt alles anders?“ Darüber diskutierte SPD-Chef Norbert Walter-Borjans, unter anderem mit Kanzlerkandidat, Vizekanzler Olaf Scholz. Auch die Bestsellerautorin und Nachhaltigkeitsforscherin Maja Göpel war dabei, der Wirtschaftsweise Achim Truger und Dorothea Voss von der Hans-Böckler-Stiftung.

Es ging um die Folgen der Pandemie, um erfolgreiches Krisenmanagement, was die SPD in der Bundesregierung getan hat – und noch tun muss –, damit Arbeitsplätze erhalten und Existenzen gesichert werden. Hier hat der Wirtschaftsweise Truger dem sozialdemokratisch geprägten Konjunkturprogramm ein gutes Zeugnis ausgestellt.

Wichtiger noch war die Frage: „Wie geht es nach Corona weiter?“ Was müssen wir tun, um nachhaltig zu wirtschaften, die soziale Sicherung stark zu machen – und dabei erfolgreich zu bleiben?

Verlässliche Investitionen auch nach der Krise

Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans warnte die Union davor, die Erfolge des Konjunkturprogramms aufs Spiel zu setzen, in dem man nach der Krise hinterher spart, Leistungen kürzt oder auf dringend nötige Investitionen verzichtet. „Wenn wir jetzt, was richtig ist, in die Vollen gehen, also groß gegen diese Krise gehen und wir würden das so, wie das CDU/CSU zum Beispiel verlangen, in den nächsten Jahren mit einer Vollbremsung aufzufangen versuchen, dann machen wir aus der Krise dieses Jahres eine Krise der nächsten Generation.“ Denn dann überlasse man der nächsten Generation einen schwachen Staat, eine schlechte Infrastruktur, schlechte Bildung und komme beim Klimaschutz nicht voran, so Walter-Borjans. „Das kann nicht das Ziel sein!“

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Terroranschlag von Hanau – Gegen das Vergessen

Freitag, 21. August 2020 | Autor:

Ein halbes Jahr nach dem rassistischen Terroranschlag in Hanau mit neun Toten haben führende SPD-Politiker der Opfer gedacht. Bundesweit finden Mahnwachen und Demonstrationen gegen Rassismus und Rechtsextremismus statt.

Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz schrieb auf Twitter: „In Gedanken bei Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun. Wurden vor 6 Monaten in Hanau ermordet. Sie gehörten zu uns, wir werden sie nie vergessen. Den Angehörigen viel Kraft.“

„Sie waren keine Fremden, sie waren Töchter, Söhne, Freunde und Nachbarn“, betonte Außenminister Heiko Maas auf Facebook. „Wir werden Euch nie vergessen, auch nicht ein halbes Jahr nach dem Anschlag von Hanau.“

In Gedanken bei den Angehörigen

„Meine Gedanken sind heute ganz besonders bei ihren Angehörigen und Freunden“, so SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil auf Facebook. „Ihren Schmerz können wir nicht nachempfinden.“

Einen Tag nach dem rechten Terroranschlag in Hanau hatte er dazu aufgerufen, am Brandenburger Tor ein Zeichen gegen Rassismus und Hetze zu setzen und deutlich zu machen, dass man den Hetzern und rechten Terroristen nicht das Land überlasse.

„Ich war gerührt und froh, dass damals so viele Menschen gekommen sind. Politikerinnen und Politiker aller Parteien außer der AfD standen Hand in Hand.“ Das habe ihn „tief berührt und mir Hoffnung gegeben“, so Klingbeil.

„Wir haben noch viel zu tun“

Angesichts des anhaltenden alltäglichen Rassismus hierzulande sei klar, „wir haben noch viel zu tun“, betonte der SPD-Generalsekretär.

Am späten Abend des 19. Februars hatte in Hanau ein 43 Jahre alter Deutscher neun Menschen mit ausländischen Wurzeln getötet, weitere Menschen wurden verletzt. Der Täter soll auch seine Mutter umgebracht haben, bevor er sich selbst tötete. Vor der Tat hatte er Pamphlete und Videos mit Verschwörungstheorien und rassistischen Ansichten im Internet veröffentlicht.

Quelle: spd.de

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Corona-Regeln: Was gilt in welchem Bundesland?

Mittwoch, 19. August 2020 | Autor:

Bei den Maßnahmen gegen das Coronavirus gibt es viele Lockerungen, aber auch wieder Verschärfungen. Was gilt in welchem Bundesland? Hier ein Überblick.

Wichtig: Die Regelungen erfolgen unter Auflagen wie Abstands- und Hygienebestimmungen. Zudem gilt weiterhin die bundesweite Maskenpflicht in Handel und Nahverkehr.

Stand: 18. August 2020

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Belarus – „Europa muss Demokratiebewegung stützen“

Mittwoch, 19. August 2020 | Autor:

Die EU berät heute auf einem Sondergipfel, was zu tun ist für einen Dialog zwischen dem bisherigen Präsidenten von Belarus, Alexander Lukaschenko, und der Opposition. Im Vorfeld forderte SPD-Chef Norbert Walter-Borjans klare Rückendeckung für die Demokratiebewegung im Land.

Nach den tagelangen Protesten gegen die offensichtliche Wahlfälschung bei der Präsidentschaftswahl und den gewaltsamen Reaktionen der Sicherheitskräfte will heute die Europäische Union beraten. „Europa muss die Demokratiebewegung stützen“, forderte am Morgen der SPD-Vorsitzende in NTV-„Frühstart“.

Druck auf „letzten Diktator Europas“

Denn die Präsidentschaftswahlen am 9. August in Belarus werden weder als fair noch frei eingeordnet. Alles deutet auf einen massiven Wahlbetrug zugunsten des bisherigen Präsidenten Lukaschenko hin, dem „letzten Diktator Europas“. Dabei hat sich das Land als Mitglied der OSZE zum umfassenden Schutz von Menschen- und Grundrechten bekannt – und damit auch zu demokratischen Standards bei Wahlen.

Als „absolut besorgniserregend“ bezeichnete Walter-Borjans das gewaltsame Vorgehen der belarussischen Sicherheitskräfte gegen friedliche Demonstrantinnen und Demonstranten. Mehrere Tausend sollen verhaftet worden sein, es gibt Berichte über Folter. Lukaschenko habe „jede Vorstellung verloren, wo sein eigenes Volk steht“, so der SPD-Chef.

Die SPD fordert daher freie und faire Präsidentschaftswahlen und Solidarität zur Demokratiebewegung. Alle politischen Gefangenen müssten sofort freigelassen werden. Dabei wirbt Walter-Borjans auch für eine Verständigung mit Russland als großen „Bruderstaat“ von Belarus. Es gehe jetzt auch um „Besonnenheit“ – „das muss man in Absprache mit Russland machen“.

Quelle spd.de

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Kindergesundheit stärken

Dienstag, 4. August 2020 | Autor:

Überall in Deutschland sind Kinderkliniken von der Schließung bedroht, weil sie sich nicht „rechnen“, vor allem im ländlichen Raum. Die SPD will die Kinderkliniken retten und stärken. Das Ziel: Kinder- und Jugendliche sollen überall medizinisch gut versorgt werden – egal, wo sie wohnen.

Viele Kinder- und Jugendstationen kämpfen vor allem auf dem Land ums Überleben. Die SPD will das Sterben der Kinderkliniken verhindern und vor allem auf dem Land die stationäre medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen aufrechterhalten. „Die Kinder und Jugendmedizin muss in der Fläche präsent sein“, sagte die SPD-Vorsitzende Saskia Esken am 28.07. in Berlin.

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