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Digitale Ausstattungsoffensive – 500 Millionen für mehr Bildungsgerechtigkeit

Dienstag, 7. Juli 2020 | Autor:

Gute Nachrichten für Schülerinnen und Schüler, die zuhause nicht auf Laptops zugreifen können. Auf Initiative der SPD stellt der Bund den Ländern ab sofort 500 Millionen Euro bereit, damit diese Laptops oder Tablets an Kinder und Jugendliche ausleihen. „Eine tolle Zukunftsinvestition, damit auch wirklich alle Kinder und Jugendliche gleichberechtigt lernen können“, sagt SPD-Chefin Saskia Esken.

Digitaler Unterricht darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Das ist eine ganz entscheidende soziale Frage. Auf Initiative der SPD hat deshalb der Koalitionsausschuss Im April ein 500 Millionen Euro starkes Sofortausstattungsprogramm für Schulen auf den Weg gebracht. Nachdem in den vergangenen Wochen alle Länder die Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule unterzeichnet haben, tritt am Freitag die Vereinbarung zwischen Bund und Ländern in Kraft. Das Geld steht damit bereit.

Alle Kinder müssen teilnehmen können

Im Sofortprogramm stecke „ein großes Potenzial für mehr Bildungsgerechtigkeit“, sagt die SPD-Vorsitzende Saskia Esken der „Stuttgarter Zeitung“. Schülerinnen und Schüler, die bis jetzt ohne Laptop oder Tablet weitgehend vom digitalen Unterricht abgehängt waren, würden die notwendigen Geräte und damit Anschluss an digitale Unterrichtsangebote erhalten.

Digitales Lernen immer wichtiger

Esken plädiert dafür, dass zeitgemäße Lehr- und Lernmethoden mit und über digitale Medien durchgängig Teil eines modernen Unterrichts werden. Die Initiative der SPD sei jetzt eine „tolle Zukunftsinvestition, damit auch wirklich alle Kinder und Jugendliche gleichberechtigt lernen können“.

Die SPD-Vorsitzende appelliert an die Telekommunikationsanbieter über spezielle Tarifangebote dazu beitragen, dass bisher benachteiligte Schülerinnen und Schüler nicht den Anschluss verlieren.

Mit „Wumms“ für Familien

UNSER SOZIALDEMOKRATISCHES KONJUNKTURPAKET

Quelle: spd.de

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Schutzschirm für Ausbildung – Wir kämpfen um jeden Ausbildungsplatz

Donnerstag, 25. Juni 2020 | Autor:

Das Bundeskabinett hat einen Schutzschirm für Ausbildung beschlossen. Kleine und mittelständische Betriebe werden dabei unterstützt, trotz der Corona-Folgen nicht bei der Ausbildung nachzulassen – oder sogar noch eine Schippe drauf zu legen. „Wir kämpfen um jeden Ausbildungsplatz“, sagte Arbeitsminister Hubertus Heil.

Lange hatte die SPD dafür gekämpft, nun hat das Kabinett ihn beschlossen. Der Schutzschirm für Ausbildung kommt. Wir sorgen dafür, dass Schulabgängerinnen und Schulabgänger trotz der aktuellen Situation eine Ausbildung beginnen und Auszubildende ihre laufende Ausbildung ordentlich zu Ende bringen können.

„Junge Menschen müssen auch im Corona-Jahr 2020 eine berufliche Perspektive haben“, betonte der Arbeitsminister. Schließlich seien die Auszubildenden von heute „die Fachkräfte von morgen“.

Wer weiter ausbildet erhält eine Prämie

Es wird Prämien für kleine und mittelständische Betriebe geben, die ihr Ausbildungsplatzangebot aufrechterhalten oder erhöhen beziehungsweise Auszubildende aus insolventen Firmen übernehmen.

Mit dem Programm sollen konkret Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern angesprochen werden, so stand es in einem Mitte des Monats bekanntgewordenen Eckpunktepapier. Wer wegen der Pandemie große Umsatzeinbrüche hat oder seine Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken musste, aber weiterhin in einem Umfang ausbildet wie in den vergangenen drei Jahren, soll für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 2000 Euro bekommen. Für Firmen, die in dieser Lage ihre Plätze sogar aufstocken, ist eine Prämie von 3000 Euro für jeden zusätzlichen Ausbildungsplatz geplant.

Ebenso viel Geld sollen Unternehmen für jeden Azubi bekommen, den sie von einem pandemiebedingt insolventen Betrieb übernehmen. Zudem will der Staat mit 75 Prozent bei der Zahlung der Ausbildungsvergütung einspringen, wenn Firmen ihre Auszubildenden und Ausbilder auch bei hohem Arbeitsausfall nicht in Kurzarbeit schicken.

Appell von Steinmeier und Wirtschaft an Betriebe: weiter ausbilden

Zuvor hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit den Spitzen von Gewerkschaften und Wirtschaft die Unternehmen in Deutschland aufgerufen, auch in der Corona-Krise weiter auszubilden. „Setzen Sie wo immer möglich und trotz schwieriger Rahmenbedingungen Ihr Engagement für die Ausbildung fort, schaffen Sie Ausbildungsplätze, und nutzen Sie dafür auch die von Bund und Ländern in historischen Dimensionen bereitgestellten Hilfsprogramme“, heißt es in einem gemeinsamen Appell vom Dienstag. „Es geht um die Zukunftschancen der jungen Generation und Ihre Fachkräfte von morgen.“

Steinmeier sagte: „Unser deutsches Modell der dualen Ausbildung ist eine große Stärke. Es ist ein großer Schatz. Besinnen wir uns gerade jetzt, in der Krise, auf diesen Schatz.“ An die jungen Leute appellierte er, sich trotz aller Widrigkeiten in der Corona-Krise um einen Ausbildungsplatz zu bewerben.

Quelle: spd.de

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Bund und Länder einigen sich auf Verfassungsänderung

Sonntag, 3. März 2019 | Autor:

Kräftiger Schub fürs digitale Klassenzimmer

Wir wollen, dass für alle Kinder digitale Kompetenzen so selbstverständlich werden wie rechnen und schreiben. Damit alle Kinder gut auf das Leben und Arbeiten in der digitalen Welt vorbereitet werden, nehmen wir viel Geld in die Hand, um in die digitale Ausstattung unserer Schulen zu investieren: in schnelles Internet, Tablets und Schulungen der Lehrkräfte. Der Digitalpakt steht, die digitale Revolution in unseren Schulen kann beginnen.

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Marja-Liisa Völlers zu Digitalpakt Schule

Donnerstag, 21. Februar 2019 | Autor:

Nach der Einigung von Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss hat der Bundestag heute das Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes verabschiedet. Damit ist der Weg für den Digitalpakt frei.

„Mit der Grundgesetzänderung kann der Digitalpakt Schule endlich kommen. Der Bund kann künftig die Länder finanziell bei ihren Bildungsaufgaben unterstützen. Das Kooperationsverbot wird damit endlich Geschichte sein. Damit ist der Weg für einen kooperativen Bildungsföderalismus zwischen Bund und Ländern frei.

Das Gezerre um den Digitalpakt hat nach ewigem Ringen ein Ende. Das hartnäckige Drängen der SPD, keine weiteren Verzögerungen zu akzeptieren, zahlt sich jetzt aus. Insgesamt wird der Bund für den Digitalpakt Schule fünf Milliarden Euro in fünf Jahren zur Verfügung stellen, davon 3,5 Milliarden Euro in dieser Legislaturperiode. Die Digitalpaktmittel können sowohl in den Aufbau und Erhalt einer digitalen Lehr-Lerninfrastruktur, als auch in die damit verbundenen Personalkosten fließen. Damit behalten wir neben der technischen Ausstattung auch notwendige Fortbildungen für Lehrkräfte im Blick. Die lange erarbeiteten Konzepte von Ländern und Kommunen können nun endlich umgesetzt werden.

Sobald die Grundgesetzänderung vom Bundesrat verabschiedet ist und die Unterschriften von Bund und Ländern unter der Verwaltungsvereinbarung stehen, können die Gelder fließen. Wir erwarten, dass Bildungsministerin Anja Karliczek diese letzten Schritte zügig und solide vorbereitet, damit nicht wieder mehrere Jahre ins Land gehen, bis die Digitalisierung der Schulen vorangetrieben wird.“

Marja-Liisa Völlers, zuständige Berichterstatterin auf spdfraktion.de

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Ausbildungsbilanz 2018: Eine starke Ausbildung für alle

Mittwoch, 12. Dezember 2018 | Autor:

Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat heute seine Ausbildungsbilanz für 2018 vorgestellt. Die Bilanz wirft Licht und Schatten. Sie macht deutlich, dass die Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBIG) überfällig ist. Die bisher bekannten Vorschläge der Bundesbildungsministerin greifen noch in jeder Hinsicht viel zu kurz. Wir wollen mit der Modernisierung das weltweit anerkannte, kooperative Zusammenspiel von Sozialpartnern, Staat und Wirtschaft stärken.

„Erfreulich ist, dass mit 574.200 Ausbildungsplätze so viele angeboten wurden, wie seit 2009 nicht mehr. Das ist ein starkes Fundament. Was Bundesministerin Karlizcek allerdings verschweigt: Mit 57.700 ist die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze dreimal so hoch wie 2009 – ein Negativrekord. Dies bestätigt, dass die Passgenauigkeit und der Zugang zu Ausbildungsplätzen ein Thema sind, das wir dringend angehen müssen, wenn wir den Zugang für alle, die eine Ausbildung machen möchten, ermöglichen wollen.

Die Tatsache, dass die Zahl junger Frauen, die eine Ausbildung beginnen, auf einem historischen Tiefstand ist, gibt ebenfalls Anlass zur Sorge. Das Ungleichgewicht wird dadurch verstärkt, dass die Zahl ihrer männlichen Altersgenossen steigt. Die berufliche Bildung ist eine Erfolgsgeschichte. Damit dies so bleibt, müssen jetzt die Weichen gestellt werden. Davon hören wir von der Ministerin nach wie vor nichts Konkretes.

Die Zeit drängt: Wir müssen Qualität und Rahmenbedingungen in den Blick nehmen. Das betrifft die Finanzierung der Ausbildung über eine Mindestausbildungsvergütung und die Erhöhung der Mobilitätshilfen und Wohnkostenzuschüsse. Dazu gehört außerdem ganz klar das Thema Weiterbildung. Mit den Veränderungen der Arbeitswelt – dem sogenannten digitalen Wandel – wachsen neue Berufsfelder und Tätigkeiten. Die Novelle des BBiG bietet die Chance, erste Wegmarken zu setzen.“

 Yasmin Fahimi, zuständige Berichterstatterin auf spdfraktion.de

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Ein großer Erfolg für unser Land – mit klarer sozialdemokratischer Handschrift

Mittwoch, 28. November 2018 | Autor:

Nichts in der Politik ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte. Das gilt auch für ein Erfolgsmodell wie unser Grundgesetz. Mit den heute im Haushaltsausschuss beschlossenen Veränderungen im Grundgesetz reagieren wir auf die Herausforderungen unserer Zeit. Wir investieren in den Zusammenhalt und in die Zukunft des Landes – in Schulen, sozialen Wohnungsbau und öffentlichen Nahverkehr.

„Gemeinsam mit unserem Finanzminister Olaf Scholz ist es uns gelungen, eines der wichtigsten Projekte dieser Koalition mit klarer sozialdemokratischer Handschrift umzusetzen. Bislang im Grundgesetz enthaltene Sperren und Schranken für Investitionen des Bundes bis auf die Ebene der Kommunen beseitigen wir.

In Zukunft können wir besser in Schulen investieren. Mit der weiteren Auflösung des Kooperationsverbots schaffen wir die Basis für bessere Qualität und Ausstattung in den Schulen. Endlich können alle Schulen in Deutschland eine gute digitale Ausstattung bekommen. Dafür stellen wir bis Ende dieser Wahlperiode 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

In Zukunft können wir besser in den sozialen Wohnungsbau investieren. Dafür stellen wir in dieser Wahlperiode insgesamt 5 Milliarden Euro zur Verfügung. Wir reagieren damit auf die Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt und schaffen mehr bezahlbaren Wohnraum.

In Zukunft können wir besser in den öffentlichen Nahverkehr investieren. Die Ausgaben dafür werden wir bis Ende dieser Wahlperiode auf 1 Milliarde Euro jährlich verdreifachen. Mit den Bundesmitteln für die Neu- und Ausbaumaßnahmen verbessern wir die Verkehrssituationen für Millionen Menschen im Land.

Wir Haushälter wollen, dass die Investitionen zu 100 Prozent zielgenau wirken. Zum Schluss der schwierigen Verhandlungen konnten wir deshalb noch eine Ergänzung im Grundgesetz erreichen, die gewährleistet, dass die künftigen Finanzhilfen des Bundes in den jeweiligen Bereichen zusätzlich zu den Investitionen des Landes wirken und Bundesmittel nicht lediglich die eigenen Investitionen der Länder ersetzen.

Mit diesen Grundgesetzänderungen gelingt uns ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in unserem Land. Investitionen in gleichwertige Lebensverhältnisse bleibt damit kein Schlagwort, sondern können in den kommenden Jahren gezielt umgesetzt werden.“

Johannes Kahrs, haushaltspolitischer Sprecher auf spdfraktion.de

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Der Digitalpakt und die Ganztagsoffensive sind Zukunftsinvestitionen

Dienstag, 23. Oktober 2018 | Autor:

Oliver Kaczmarek, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, nimmt Stellung zum Bericht zur Chancengleichheit in der Bildung der OECD.

„Es ist erfreulich, dass mit der richtigen Bildungspolitik die Wirkung des sozialen Hintergrunds auf Chancengleichheit und Bildungserfolg reduziert werden kann. Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass dies in Deutschland immer noch nicht so gut gelingt wie in anderen Ländern.

Die Investitionen in den Digitalpakt und die Ganztagsoffensive sind deshalb Zukunftsinvestitionen in die Qualität von Bildung und die Sicherung des Wohlstands in Deutschland. Die Bundesregierung ist gefordert, die Vorgaben aus dem Koalitionsvertrag mit Nachdruck und Ehrgeiz voranzutreiben.“

Quelle: spdfraktion.de

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Oliver Kaczmarek und Ties Rabe: Wer Schulen zu politikfreien Räumen erklären will, hat nicht verstanden, wie Demokratie funktioniert

Freitag, 12. Oktober 2018 | Autor:

In immer mehr Bundesländern organisiert die AfD Meldeportale zur Denunziation von Lehrkräften. Dazu erklären anlässlich der heutigen Tagung sozialdemokratischer Bildungspolitikerinnen und –politiker aus Bund und Ländern in Berlin Oliver Kaczmarek, MdB, Beauftragter des SPD-Parteivorstandes für Bildungspolitik und Ties Rabe, Koordinator der SPD geführten Länder in der Kultusministerkonferenz:

Nur wer über Politik diskutiert und sich eine eigene Meinung bildet, wird unsere Demokratie aktiv mitgestalten können. Schule ist kein Ort politischer Enthaltsamkeit, sondern Keimzelle demokratischer Überzeugungen. Die AfD hat scheinbar Angst davor. Schülerinnen und Schüler für parteitaktische Spielchen zu missbrauchen, ist widerlich und erinnert an dunkle Zeiten. weiter…

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AfB-Bundeskonferenz: Wer Zukunft für die Menschen und unser Land will, muss mehr Bildung wagen!

Montag, 7. Mai 2018 | Autor:

Unter dem Motto „Mehr Bildung wagen!“ fand am 4. und 5. Mai 2018 in Berlin die
Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD (AfB) statt.
Der AfB-Vorsitzende Ulf Daude wurde in seinem Amt bestätigt. Neben den
Vorstandswahlen standen inhaltliche Diskussionen um gleiche Bildungschancen
ür alle, starke Bildungslandschaften und die Gleichwertigkeit und Durchlässigkeit
von akademischer und beruflicher Bildung auf dem Programm.

„Wer wirklich gute Zukunft für diese und kommende Generationen und für unser ganzes Land
will, muss endlich mehr Bildung wagen und die nötigen Ressourcen bereitstellen. Wir Sozialdemokrat*innen
wollen die Zukunft für alle Menschen mutig mit mehr Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität gestalten.
Dazu gehört es, Bildungsfragen vorrangig zu behandeln. Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung
lädt alle Interessierten innerhalb und außerhalb der SPD sowie aus Vereinen, Verbänden und
Institutionen ein, gemeinsam ein Bündnis für gute und moderne Bildung zu schmieden und einen
neuen Aufbruch zu starten: Mehr Bildung wagen!“, erklärte Ulf Daude nach seiner Wiederwahl.

Mit dem Leitantrag beschloss die AfB folgende sechs Kernziele für die Bildungspolitik der kommenden Jahre:

1. Alle Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen sollen attraktive Bildungseinrichtungen sein.
2. Die Qualität aller Bildungsangebote ist sicherzustellen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
3. Digitale Bildung ist als notwendige Querschnittaufgabe aller Bildungsbereiche umzusetzen.
4. Einfacher Zugang und Serviceleistungen in Anschaffung und Nutzung hochwertiger Hard- und
Software sollen auch für Kinder- und Jugendliche aus bildungsferneren oder von Armut bedrohten
Familien selbstverständlich werden.
5. Ein gleichberechtigter Zugang zu allgemeiner und beruflicher Bildung ist für Kinder,
Jugendliche und junge Erwachsene mit Beeinträchtigungen als Voraussetzung und Grundlage
der Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben zu realisieren.
6. Einfache und leichte Sprache sind auch im Bildungssektor verpflichtend und ergänzend
zur Bildungssprache auf allen Ebenen zu verankern.

Neben Ulf Daude wurden in den AfB-Vorstand zudem die stellvertretenden Vorsitzenden Meike Jensen
und Mathias Kocks sowie die Beisitzerinnen und Beisitzer Frauke Hildebrandt, Martin Rabanus, Dagmar Brunsch
und Sabine Leber-Hoischen gewählt.
Quelle: Pressemeldung 063/18 – Berlin, 06. Mai 2018

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Kooperativen Bildungsföderalismus stärken

Montag, 15. Januar 2018 | Autor:

Die Kultusministerkonferenz (KMK) feiert heute ihren 70. Geburtstag. Das Gremium leistet seit Jahren zentrale Arbeit bei der Koordinierung der Bildungspolitik der Länder. Die SPD-Bundestagsfraktion gratuliert der KMK und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit durch die Stärkung des kooperativen Bildungsföderalismus.

„Die KMK leistet seit 1948 wichtige Arbeit bei der Koordinierung der Bildungspolitik in Deutschland – neben den ständigen Hauptausschüssen veröffentlichen diverse Unterausschüsse und Arbeitsgruppen fundierte Empfehlungen und Stellungnahmen, die die Bildungspolitik in Deutschland Schritt für Schritt weiterentwickeln. Gerade auch nach den schwierigen Ergebnissen der PISA-Studie wurden auch von der KMK wichtige Verabredungen getroffen und umgesetzt.

Die KMK wird heute besonders gebraucht, weil die Herausforderungen vor dem Hintergrund beispielsweise der Digitalisierung, wieder wachsenden Schülerzahlen, zunehmender Mobilität der Elternhäuser zwischen den Bundesländern und steigender gesellschaftlichen Erwartungen etwa bei Vereinbarkeit und Fachkräftenachwuchs nicht kleiner werden. Die aktuelle Debatte um die Einrichtung eines nationalen Bildungsrats ist eine Chance die KMK in ihrer Arbeit besser zu unterstützen. Bei der Ausgestaltung dieses Gremiums sind viele Varianten denkbar, die insbesondere Bund, Länder und Kommunen gemeinsam mit Sozialpartnern und Wissenschaft an einen Tisch bringen kann. Damit kann eine nationale Bildungsallianz geschaffen werden, die Bildungsforschung, Praxis und Politik entlang der gesamten Bildungskette an den Tisch bringt und gemeinsame Standards und Ziele definieren kann. Dadurch kann der kooperative Bildungsföderalismus gestärkt werden, der immer gemeinsam mit der KMK erarbeitet und von dieser umgesetzt werden wird.“

Ernst Dieter Rossmann, bildungspolitischer Sprecher auf spdfraktion.de

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